Urlaub mit dem Hund

Ute Rott und Ernst Wagner-Rott GbR

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Hund kotzt im Auto

1. Was hat sich verändert, dass der Hund auf einmal im Auto kotzt?
    Prüfen:                     Neues Auto?
                                   Hat der Hund Grund, Angst zu haben?
                                   Fühlt er sich auf seinem Platz nicht wohl?
                                   Kotzt er im Auto bei bestimmten Situationen: schnelles Fahren,
                                   kurvige Strecken, Aufregung, weil jetzt gleich was tolles passiert,
                                   usw., ...

2. Über einen längeren Zeitraum wird der Hund im Auto gefüttert, so dass er das Auto mit etwas angenehmen verbindet und evtl. „vergisst“, dass ihm schlecht werden muss.

3. Hund ins Auto setzen, Motor anlassen, einige Sekunden warten. Motor ausmachen, aussteigen. Am nächsten Tag: etwas länger den Motor laufen lassen, am 3. Tag: einige Meter fahren, z.B. aus der Garage raus und wieder ein, am 4. Tag: vors Grundstück fahren und wieder rein..... jeden Tag die Dauer der „Fahrt“ etwas verlängern.

4. Hund mehrere Stunden vor der Fahrt nicht füttern, evtl. in den Pausen trockene Guttis (Hundekuchen) füttern, aber nur ganz kleine Portionen.

5. Kurze Fahrten unternehmen, die immer mit etwas Schönem enden: Spiel, Besuch bei netten Leuten, oder irgend etwas, was der Hund sehr gerne macht. 

6. Mehrwöchige Kur (2-3 Wochen) mit Cocculus D6 (Apotheke), 3-5 Globuli oder ½ -1 Tablette 3 x täglich (Menge nach Größe des Hundes)

7. Vor der Fahrt Paspertin- oder Iberogasttropfen geben, die Dosierung sollte anfangs nicht zu hoch sein, evtl. mit dem Tierarzt absprechen und ihm die genauen Gründe: Angst oder einfach Übelkeit erklären.

8. Wenn alles nix hilft: für längere Fahrten ein leichtes Schlafmittel besorgen, das der Hund vor der Fahrt bekommt und einfach nix mehr mitbekommt. Achtung: Der Hund muss sich vorher natürlich auspinkeln und auskacken können, sonst kotzt er vielleicht beim Schlafen und dann wird alles noch schlimmer. Auf jeden Fall sollte man mit dem Tierarzt über das Schlafmittel und die Dosis sprechen!

 

Erfahrungswerte dürfen gerne an uns zurückgegeben werden!
 

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